Rollen für den Frühling (und den Sommer)

Nem rán und Gỏi cuốn (Sommerrollen), bestellt, fotografiert und gegessen in Hanoi.

Kulinarischer Klimakampf (Foto: phew)

Kulinarischer Klimakampf (Foto: phew)

Eigentlich bin ich ein Herbst-Mensch. Doch ohne Sommer?


Pilze, Zwiebelkuchen – und eine letzte Sommersehnsucht

Landleben im Herbst. Daran führt nun kein Weg mehr vorbei. So stelle ich mich dem Verlust der warmen Jahreszeit, nicht umsonst ist nun eine Phase des Übergangs, des Abschiednehmens.  Drei Strategien des Umgangs damit:

Hingabe. Samt emotionaler Verstärkung. Aber weit entfernt von Lamoryanz. Ich höre:
Ai Phoenix – A countrylife in the autumn

Sublimierung. Kulinarische Überhöhung. Mittels kalorienbetonter oder aromatenschwangerer Leibspeisen Ablenkung kreieren. Ich radel nach Dülken, zu Sergio ins La Tavola, esse Steinpilze. Und backe Zwiebelkuchen. Mit Apfel.

Zwiebelkuchen im letzten Sommersonnenschein

Zwiebelkuchen im letzten Sommersonnenschein

Reminiszenz. Was im Wortsinne Erinnerung bedeutet. Und inzwischen doch mehr meint: Ein Loblied. Ich singe es auf den Nachmittag im Julei, da wir im Schatten saßen, mit süßem Wein und Eiskuchen. Darum: Rettet die Grillagetorte! (Verbunden mit der Hoffnung, dass Heinz Lamers diese wichtige Initiative wieder mit Leben füllt.)

Rezept: Zwiebelkuchen mit Apfel…
Den Rest des Beitrags lesen »