Sonntags-Menü

Ein Fotograph im Haus, ein voller Kühlschrank und ein halbfertiges Gedankengebäude, in dem ein als ein Streifzug durch Italien getarntes Menu wohnt – kreativer Workout in Küche und Esszimmer und als Ergebnis eine absolut überzeugende Antipastokreation samt bunten Bildern.

Das Ausgangsmaterial:

Was Kühlschrank und Vorratskammer so hergaben (Fotos: phew)

Was Kühlschrank und Vorratskammer so hergaben (Fotos: phew)

Antipasto: Gefüllte Champignons
In mittelgroße braune Champignons gab ich dies: Bratwurstbrät, vermischt mit geröstetem und gemörsertem Fenchelsamen und schwarzem Pfeffer. Obenauf ein Haube aus: Schalotte und Champignonstielen, fein geschnitten und in Butter angeschmort und mit Weißwein abgelöscht; vermengt mit Parmiggiano und Amarettinibröseln. Als Abschluss je eine Butterflocke. 20 Minuten bei 160° im Ofen gegart und dann zwei Minuten gratiniert.
Angerichtet habe ich auf dünnen Orangenscheiben und das ganze mit dem eigenen Sud beträufelt. Eine Offenbarung!

Gefüllte Champignons

Gefüllte Champignons

Primo: Cellentani ai peperoni
Mit viel Olivenöl sowie Chili, Knoblauch, Lorbeer, Salz und Pfeffer, Zitronenabrieb und dazu Pecorino pugliese.

Cellentani ai peperoni

Cellentani ai peperoni

Secondo: Bistecca di manzo e cavolo
Ein ordentliches Roastbeef in Rumpsteaks zerteilt und rückwärts gebraten. Mit Schnickschnack (in Butter gelöstes Chili-Vanille-Salz). Dazu Spitzkohlfleckerln in Orangen-Ingwersud.

Bistecca di manzo e cavolo

Bistecca di manzo e cavolo

Dolce: Mohnkuchen a la nonna

Mohnkuchen

Mohnkuchen

Die Musikauswahl dazu fiel leicht, denn gestern ist der Captain von Bord gegangen. Zur Erinnerung dies: