Chopelin, Krefeld

Vor inzwischen wohl schon fünf Jahren empfahl mir der Weinmacher Peter Weritz, den ich auf dem ersten Vinocamp in Geisenheim oder aber bei einem der großartigen Feste unserer gemeinsamen Freundin Astrid (ich weiß es nicht mehr genau, es war eine Rieslingdunst-verhangene Zeit damals) kennen- und schätzen gelernt hatte, das Lokal der Familie Chopelin in Uerdingen. Seitdem war ich oft am Krefelder Rheinufer, inmitten von morbider Rheinromantik, im klassizistischen Casinogebäude, in dem Bistro und Restaurant untergebracht sind. Ob unschlagbar günstiger Mittagstisch oder das große Menü am Abend – hier wird mit schlafwandlerischer Sicherheit eine Variante der französischen Küche gepflegt, die bisweilen etwas aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Unnötig zu erwähnen, dass die Küchenleistung immer handwerklich auf hohem Niveau und der Service zuverlässig kompetent wie nahbar ist. Dies ist kein Ort für Experimente. Entspannen auf sicherem Terrain ist das Versprechen.
Um das Pferd von hinten aufzuzäumen: Gutes Indiz für das kulinarische Selbstverständnis eines derart „guten Hauses“ und eines Patrons wie Yves Chopelin ist hier schon die Käseauswahl. Einen besseren – weil perfekt gereiften – Munster aß ich nie.
Unbedingte Empfehlung!

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One Comment on “Chopelin, Krefeld”

  1. „Rieslingdunst-verhangene Zeit“.
    Ich weiß nicht, von was Du sprichst! Abgesehen davon wird es mal wieder Zeit für ein großartiges Fest!
    Lieber Gruß aus den Weinbergen, etwas Frühherbstnebel-verhangen


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