Renekloden, Vitelotte und eine Selleriesuppe

Der Besuch aus Berlin hatte es wohl bemerkt: Außer Monatsgemüse und allfälligen Veranstaltungshinweisen herrscht hier sommerliches Flautenwetter auf dem Blog. Obwohl Herbst ist, herrlich. Denn die Genüsse in der Zeit der fallenden Blätter sind im Aromapräferenzspektrum der Gesindehausbewohner Tabellenführer. Erdig, reif und harmonisch sind die Dinge, die aus dem Garten in die Töpfe wandern – und in der Regel ohne großes kochtechnisches Brimbamborium auf den blanken Tisch. Also sage ich Euch kurz, was gestern auf denselben kam am südlichen Ende des Niederrheins: Gemüse und Obst in aller Herrlichkeit. 

selleriesuppe

Zuerst eine schwere Sellerierahmsuppe, für die das Adjektiv „samtig“ texturell wohl dereinst erdrechselt wurde. Mit einem Klecks sternanisiertem Kürbismus. Und Sellerieöl. Ich muss mich selber loben. Auch für die Idee, als Hauptgang einfach nur das restliche Gemüse jeweils rechtzeitig auf ein Blech zu legen und mit Knoblauch, Ingwer, Rosmarin, Rapsöl und dem herrlichen Bergkräutersalz von Spirit of Spice passgenau zu garen. 

backofengemüse

Bunte Möhren, rote Beete, violette Kartoffeln, Kürbis. Dazu gedörrte Tomaten und die Zwiebelmarmelade vom Vortag, mit Lorbeer und Apfelessig abgeschmeckt. Hintendrauf noch Reneklodenkuchen mit Sahne. 

Und bald gibt’s Kappes. Im Klub.


One Comment on “Renekloden, Vitelotte und eine Selleriesuppe”

  1. vilmoskörte sagt:

    Das hätte mir auch geschmeckt, das bin ich mir sicher.


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