Ragù alla bolognese

Meine Bologneser Sauce orientiert sich an der klassischen cucina casalingha. Was bedeutet, dass die Zutatenliste aus je einem Teil Rinderhack, Schweinehack (meist verwende ich Bratwurstbrät), Zwiebeln und Tomatenpüree besteht. Ergänzt wird dies lediglich durch Tomatenmark, Meersalz, schwarzen Pfeffer (als Variation allenfalls eine peperoncino), Oregano und Weißwein. Möhre und Sellerie kann, muss aber nicht Verwendung finden.

Mafaldine bolognese e pomodori secchi

Mafaldine bolognese e pomodori secchi

Zwiebeln zerschneiden und in reichlich Olivenöl goldgelb werden lassen, eine Flasche Weißburgunder öffnen, probieren, ein halbes Glas trinken und ein ganzes in denTopf. Wenn die Flüssigkeit nahezu verkocht ist, erst das Rindfleisch hinzu und krümelig braten, dann ebenso mit dem Schweinsgehackten verfahren. Nun Tomatenmark beifügen und leicht rösten, dann das Tomatenpüree. Bis zu diesem Punkt vollzieht sich alles bei mittlerer Hitze auf dem Herd. Dieser wird nun ausgeschaltet, die Gewürze kommen in den Topf und derselbe in den auf 140° vorgeheitzten Ofen. Dort verbleibt das Ganze etwa zwei Stunden, bis ein sämiges Ragù entstanden ist.

bolognese, pomodori, pasta

bolognese, pomodori, pasta

Da ich noch einen Rest halbgetrockneter Tomaten aus Bari zur Hand hatte, zerteilte ich diese grob, bedeckte sie mit dem Weißwein und kochte das Ganze einmal kurz auf. Neben gehobeltem Parmiggiano kamen sie oben auf die Mafaldine bolognese.

Dazu serviere ich den Sophie Hunger Blues:


4 Kommentare on “Ragù alla bolognese”

  1. Claus sagt:

    Immer wieder klasse! Mein Favorit ist die Variante von Frau Hazan. Die ganz lange…

  2. Afra Evenaar sagt:

    Wer Origano ins Ragù tut, mit dem geht der italienische Süden durch. ;)

  3. utecht sagt:

    Jajajaja. Ich gestehe.
    Aber las das sogar im Kochbuch Cucina Casalingha von Slowfood.
    Was ja nix heißen muss.

  4. Houdini sagt:

    Schön geschrieben, ist halt aber auch so ein abgewandeltes Bolognese wie mein schweizerisches, das ich den Vietnamesen beibrachte, eben ohne Milch oder Sahne.


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