La cittá di Bari

Süditalienische Großstädte haben es mir angetan. Nach Napoli und Palermo habe ich inzwischen eine weitere für mich erobert – oder war es umgekehrt? Drei Impressionen:

Antipasti misti im la tana dei lupi, Bari

Antipasti misti im la tana dei lupi, Bari

Eine Zufallsbekanntschaft, diese Trattoria, kaum 50 Meter vom Meer. Besonders der Carpaccio vom pesce spada war vorzüglich. Auch wenn la tana dei lupi (Wolfshöhle) nicht nach einem Hort kulinarischer Offenbarung klingt.

Universität Bari, Piazza Umberto

Universität Bari, Piazza Umberto

Wenn die Uni Trauer trägt, vergnügt sich das Studentenvolk mit Berlusconi-Bashing. Glücklicherweise war ich dort verabredet und musste durch den weitläufigen Komplex irren. Die Università degli studi di Bari Aldo Moro – ein idealer Ort für intellektuellen Müßiggang.

focaccia barese

focaccia barese

Focaccia Barese ist das streetfood Apuliens. In der Via Imbriani 73, wo drei alte Schwestern seit über 50 Jahren backen, aß ich die beste. Wie man sich eine Ahnung davon nach Hause holt, ist hier beschrieben.


6 Kommentare on “La cittá di Bari”

  1. Afra Evenaar sagt:

    Danke fürs Erwähnen. Das Rezept müsste ich längst aktualisieren. Ich habe nämlich inzwischen der Mutter meiner Freundin über die Schulter geschaut und weiß jetzt, was ich falsch gemacht habe.

    Meine beste Foccaccia Barese stammt aus Bitonto aus der via De Ilderis von den Fratelli Bove. Schon wieder Geschwister :).

  2. azestoru sagt:

    Was sind das denn alles für Antipasti? Das links z.B.?

  3. utecht sagt:

    @Afra:
    Bin gespannt auf dein Update. Hat ja nunmehr Zeit, da aromatische Tomaten erst einmal nicht zu bekommen sind.
    @Azestoru:
    Das ist der erwähnte Schwertfisch-Carpaccio. Unter Gourmets wird das Tier ja nicht allzu hoch geschätzt, zu feste Konsistenz bei angeblich zu wenig geschmacklicher Substanz, ich jedoch mag ihn in allen Varianten, gerade seiner Gutmütigkeit wegen. Als Saltimbocca oder Involtini alla Siciliana und vor allem als Querschnitt gegrillt. Roh aufgeschnitten und mit Limettensaft und Olivenöl mariniert wie hier hatte ich ihn zuvor noch nie – würde ich aber sofort wieder bestellen.

  4. azestoru sagt:

    Schwertfisch ist stark von Überfischung bedroht, daher esse ich kaum noch, obwohl ich ihn sehr lecker finde. Meine Lieblingsvariante ist in Butter angebraten, dann im Ofen langsam fertiggegart, auf in Knoblauch und Butter geschwenkten Pfifferlingen. Dazu einen guten Dornfelder, der ja auch nicht so von Gourmets geschätzt wird, von dem ich aber gute Fläschchen nicht von der Tischkante stoße.

  5. karu02 sagt:

    Gefällt mir gut, Dein blog.


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