beat!beat!beat!

Der Niederrheiner hat ja eher ein doppeltes Stand- als ein zum Schwingen zu bringendes Tanzbein. Die sich daraus ableitende Erwartungshaltung (ergo: keine) hätte zwangsläufig dazu geführt, den aktuellen Heimat-Hype zu verpassen. Fast. Zugegeben, ein halbes Äon ist gerade popkulturell eine verdammt lange Spanne, um auf derselben Welle Schwingungen zu spüren. So lange ist aber leider her, dass ich die Schulbänke drückte, die nun von den Hintern der Jungs von beat!beat!beat! gewärmt werden. Another boyband, so what?

Lokal-Patriotismus ist kein Kneipensport. „Support your local scene“ nicht eine lässliche Mode, sondern der Glückspfad zu mehr Nachhaltigkeit im täglichen So-Sein. Wenn vier Viersener enigmatisch musizieren und dabei so klingen wie handelsübliche abgebrochene britische Kunststudenten, schmeiße ich gerne einen weiteren Stein in die digitalen Fluten. Und wippe dabei mit dem Lehnstuhl…

INFO:
Das Album „Lightmares“ der Band Beat!Beat!Beat! erscheint übermorgen. Den Song Fireworks bietet der NME schon seit beinahe einem Jahr als Gratisdownload und hat so nicht unmaßgeblich zum Erfolg der Jungs vom Niederrhein beigetragen. Auf der Bühne zu erleben auf dem Westend-Festival in Dortmund am 29.10.2010.

Anmerkung: Der nächste Beitrag, liebe Foodblog-Gemeinde, kümmert sich wieder um Kulinarisches. Mit Musik. Bis dahin esst niederrheinische Tapas im Kempsche Huus.


One Comment on “beat!beat!beat!”

  1. vilmoskörte sagt:

    Schön, immer wieder Neues aus der alten Heimat zu lesen und zu hören!


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