9 Uhr abends

Unbaendige Lebensfreude ist ein listig Ding, geht sie doch oft einher mit planerischer Unstetigkeit. Wer jedoch satt werden will, abends in der Slowakei, der achte gut auf den Chronometer. Zumindest in laendlichen Gebieten schliessen die Gasthaeuser ihre Kuechen zuverlaessig um 21 Uhr. Nur die schon abfaellig erwaehnten, einheimischen Pizzabaecker bieten da hin und wieder zweifelhafte Abhilfe.

Bier ist ebenfalls nahrhaft, gut, es fliesst auch zu spaeterer Stunde reichlich. Genauso wie die hiesigen haerteren Getraenke. Goral Vodka (ob Goralisch nun einzig eine Regionalsprache entlang der polnisch-slowakischen Grenze ist oder tatsaechlich Goralen eine Ethnie sind, bedarf noch einer weitergehenden Recherche), Borovička, Spiš original slivka (dazu faellt mir just ein durchgeknallter Musiktipp ein).

Zum Schluss noch ein Lesetipp fuer Reisende im „Neuen Europa“:
Irena Brezná
Die Sammlerin der Seelen
Unterwegs in meinem Europa

Ach ja, wo ich doch eben die Verbindung zwischen Hardstuff-Drinking und Tanzbeinschwingen hergestellt habe, kann ich mir einen Verweis auf das „The Tequila Mockingbird Orchestra“ nicht verkneifen. Here you go.



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