Baut mehr Archen!

Wir brauchen eine niederrheinische Arche! Einen Ort, an dem sich ganz konservativ alles um’s Bewahren dreht. Nicht zum Selbstzweck, sondern damit daraus dereinst ein Fundament entsteht für das Gebäude, dass da heißt regionaler, nachhaltiger Genuss.  “Macht mehr selbst” ist die eine alltagskulinarische Affirmation, die ich leitmotivisch hinausposaune in allerlei Ohren. Denn zum einen wird sich ein guter Geschmack niemals zur Gänze erschließen, wenn ihm nicht auf den Grund gegangen wird. Andererseits entspringt jedem kulturellen Prozess potentiell Glück. Besonders dann, wenn er sich Materialien bedient, die für sich genommen schon kleine Kunstwerke der basalen Vollkommenheit sind.

Auf der anderen Seite meines Selbstverständnisses vom guten täglichen Essen prangt die gourmandise Parole “Keine Küchenpolitur”, Kampf also der Oberfläche, Küchenakrobatik ist im Zweifel verdächtig. Was wirklich zählt ist das reine, gute Produkt, das in seiner Ursprünglichkeit jegliches Geschmackspotential mitbringt und immer schon dem Koch den Weg weist. Diesem Ansatz folgend ist nicht der Schweiß am Herd das Salz in der Suppe, sondern die vorherige Recherche, die Kenntnis von Quellen, die Mühsal der naheliegenden Logistik, im Idealfall die Arbeit im eigenen Acker.

Zweimal schon hatte ich Glück mit hiesigen alten Sorten: Zuerst beim Anbau (und somit Erhalt) von Soetelsche Muhre am eigentlichen Ursprungsort, in dessen Folge ich die texturelle und aromatische Vielfalt von Karotten wieder lieben lernte. Und dann im aktuellen Garten das Vorfinden einer uralten Obstbaumruine, die sich nach längerer Erforschung als Wassenberger Pfirsich entpuppte. Daraus lässt sich nicht nur wunderbare Marmelade kochen, sondern auch so einiges Formidable brennen. Der Plan für’s kommende Jahr sieht neben einer Appeasement-Politik in Richtung Schneckenpopulation einige Bohnenexperimente vor. Unter anderem werde ich eine Sorte anpflanzen, die da heißt “Lintorfer Frühe”. Als grünreife Fisolen soll sie die perfekte Hauptbesetzung sein nicht nur für klassische Bohnen mit Speck (Fitschbunne), sondern auch für milchsäurevergorene Bunne ut de Ton.

lexGestoßen bin ich auf die Grüne Bohne beim Blättern in einem gerade erschienenen Kompendium mit Namen “Das Lexikon der alten Gemüsesorten“. In diesem fundamentalen Wälzer, den mir der AT Verlag dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung gestellt hat, werden über 800 Sorten fotografisch und textlich vorgestellt, Herkunft und Merkmale beschrieben sowie Anbau und Verwendungsmöglichkeiten erklärt. Wer bisher glaubte, einigermaßen bewandert zu sein in der Welt des bewussten Hobbygärtnerns, wird bei der Lektüre sehr schnell eines besseren belehrt. Denn weder der “Bunte Forellenschluss”, noch “Hoher Roter Krauser” oder das “Weiße Ochsenherz” waren mir zuvor bekannt. Neben solch Salat-, Kohl- oder Tomatensorten mit hochpoetischen Namen finden sich auch ausführliche Gesamtdarstellungen (alleine 91 Kartoffelsorten) sowie Hinweise für die je eigene Gartenarbeit und den privaten Samenerhalt.

Besonders hilfreich erscheint auf den ersten Blick das letzte Kapitel. Denn unter dem Titel “Sortenempfehlungen” wird hier nach verschiedenen Anbauarten kategorisiert: So werden Gemüsesorten für den winterlichen Garten empfohlen, solche für Balkon und Töpfe und ausgewiesen, was sich als Nachkultur anbietet. Auch wird gelistet, aus welchen Regionen die Gemüse im Buch stammen. Darin liegt jedoch auch der einzige Nachteil des Werks, zumindest für alle, die nördlich der Mainlinie ihren Acker bestellen: Da es sich bei den Herausgebern mit pro specie rara und Arche Noah  um eine schweizerische und eine österreichische Erhalterorganisation handelt, liegt der Sortenschwerpunkt eindeutig im Alpenraum. Zwar wird beispielsweise mit “Rheinlands Ruhm” auch eine alte deutsche Tomatenzuchtsorte vorgestellt (die leider geschmacklich nicht zu den besten gehört), doch in hiesigen Gemüsebeeten bleibt so noch einiges zu entdecken.


“Food is Socialism”

Neben den bekannten und hier hinreichend thematisierten Lastern – wie der Schwäche für alte Gemüsesorten und gereiften Riesling, die Lust am Provinziellen und am Selbermachen, alternative Musikformen und Küchenphilosophie – pflege ich eine gewisse Vorliebe für Parolen. Der popkulturelle Slogan ist oft befreiend und affirmativ zugleich, schippert zwar intellektuell meist in eher seichten Gewässern, bietet aber im Idealfall Horizont und Hängematte in demselben Maße. Weil er unterschwellig eine Gruppenzugehörigkeit (zur jeweiligen peer group) manifestiert. Denn das einem ähnlichen Erfahrungsschatz entsprungene äquivalente Verwenden zu einer Tagline zusammengetackerter Schlagworte macht wohlig warme Synapsen. Und öffnet darüberhinaus im Idealfall den Blick auf das Dahinterliegende, ermöglicht also das geistige Heraustreten aus dem angestammten Gedankengebäude. Das Zurückgeworfensein auf sich selbst, das denkende Menschen als Folge von Reflexion gerne als Scheitern, zumindest aber als Stillstand begreifen, kann durch die schrille Verwendung von vordergründig halbgaren Schlachtrufen schnell lustvoll überwunden werden.

Hilfswort: Ernährungsgenossenschaft. Spielt ein wenig damit herum, liebe Leserinnen und Leser. Denkt darüber nach, wie das Essen früher wohl vonstatten ging – von der Zubereitung bis zum Verzehr ein gemeinschaftlicher Prozess? Welche Funktion das hatte. Wieso in den letzten wenigen Jahrzehnten Vereinzelung Raum griff. Und ob der Backlash, die momentan spürbare Gegenbewegung, einzig einem romantischen Motiv folgt.

Food is culture – auf diese Formel können wir uns schnell einigen. Doch Einheit macht gedankenträge. Denkt weiter! Herummspinnen und Netze entstehen lassen ist die Devise. Kindheitshemmnisse ablegen, denn mit Essen kann man spielen. Sollte man sogar. Nichts hat einen größeren, tönenderen Resonanzkörper als die weite Welt der menschlichen Nahrung. Basale Triebbefriedigung, kulturelle Verfeinerung, lustvolle Dekadenz. Und bei allem wirkt und waltet und wegweist die soziale Komponente. Essen ist immer ein Prozess, mit Effekten auf mich und auf die Welt. Nicht dass ich esse, macht meine Existenz aus. Was ich esse und wie ich es tue konturiert mein Sosein. Und entfacht stets Neugier auf einem Fundament von Verantwortung. Essen macht satt und glücklich. Wenn ich es mit allen Sinnen tue, mit offenem Geist und wachem Blick und stets mit der Aussicht auf’s nächste Ma(h)l.

bio“Food is socialism” ist ein Zitat aus einem Buch, das ich gerade las. Und gerne weiterempfehle – trotz halgarem Titel und obwohl ich den Autor als Helden seiner eigenen Mission bisweilen kaum ertragen konnte. Die Bio-Revolution – Die erfolgreichsten Bio-Pioniere Europas ist eine Sammlung von Geschichten über Menschen mit hervorragenden Ideen. Georg Schweisfurth beschreibt deren Schaffenskraft. In den besten Abschnitten ist es ein Lehrbuch über den gelungen Umgang mit Nahrung und Essen und ein Manifest der “Retro-Innovation”. Produktionsmethoden und Genuss stehen im Fokus. Erschienen ist es im sehr guten Programm des Christian Brandstätter Verlags in Wien.


In eigener Sache oder: Sprossen zum Ruhm

Nach jahrelangem Senden ins Nirvana wird diesem Blog endlich die Aufmerksamkeit zuteil, die er naturgemäß seit dem ersten Post verdient.

So könnte meine PR-Prosa aussehen, wenn ich nicht wüsste, was ich hier tue. Denn in den letzten Tagen habe ich zwei Interviews geben dürfen, die beide auf ihre je eigene Art Spaß gemacht haben und mich nicht nur zur Reflektion zwangen, sondern auch zur Verortung der eigenen Bloggerei im unendlichen Online-Universum. Doch bevor ich mich elaborierter Selbstbeweihräucherung hingebe, folgt hier erst einmal ein kurzer Hinweis auf gutes, gestriges Essen.

sprossen

Es gab Salat. Gut, solcherlei kommt häufiger auf den Gesindehaustisch und ist in der Regel genauso lecker wie ungeplant und Rezeptruhm-unverdächtig. Doch hier möchte ich ganz nebenbei eine Lanze brechen für die Sprosse. Seit der großen EHEC-Hysterie im Jahre 2011 ist dies im deutschen Lebensmittelhandel – egal, ob Bio oder nicht – ein mausetotes Produkt. Und das ist verdammt schade, handelt es sich doch um einen kongenialen Transporteur von Frische, Würzigkeit und Essvergügen im Rohkostformat. Nicht zuletzt optisch gewinnt durch ihre Beigabe so manches Grünzeuggericht.

Wir aßen also Chicorree, Feldsalat, schwarzen Rettich und dreierlei Sprossen (Alfalfa, Zwiebelsprossen, Rambo Sprouts), wobei vor allem letztere durch ihre Schärfe bestachen. Das Dressing rührte ich zusammen aus dem Saft einer Pomeranze, etwas Senf und Ahornsirup, Salz und Pfeffer sowie Walnussöl. Obendrauf gab’s Kürbiskernkokant. Mein Tip: Fragt nach beim Gemüsehändler Eures Vertrauens, warum er nicht wieder Sprossen ins Programm nimmt – zum Beispiel von diesem vertrauensvollen Produzenten. (Und nein, ich profitiere nicht von dieser Art der Promotion – außer dass ich dazu beitrage, dass gute Dinge auch wirtschaftlich so erfolgreich sind, dass ich noch lange davon zehren kann.)

Von der Freude, die ich bei den beiden erwähnten Interviews hatte, werde ich allerdings noch lange zehren. Zum einen hat mir Teresa Sickert für die Sendung TRACKBACK live auf Radio Fritz einige Fragen zum Dasein als Blogger gestellt. Der Podcast ist hier abrufbar (ab 50:46). Danke auch an Matze für die Empfehlung.

Zum anderen spielte die liebe Heike vom Blog Kochzeilen mit mir E-Mail-Pingpong – herausgekommen ist eine Geschichte für das neue Foodblogportal sternekocher. Sie schreibt über das hier: “Der Blog eines Menschen, mit dem ich mein Leben am Küchentisch verbringen möchte.” Danke. Gleichfalls.

Hier noch mal für den sicheren, streuverlustfreien Klick:


120 Argumente gegen Vegetarismus

Fallen mir partout nicht ein. Ich bemühe mich aber auch nicht nachhaltig, reicht mir doch ein einziges: Die Existenz von Himmel un Ääd. Dieser perfekte, beinahe heilige Dreiklang lässt mich zweifeln an meiner Leugnung der Existenz eines gütigen Gottes. Williger Geist, schwaches Fleisch: Auf jedwede Darreichungsform tierischer Kadaver kann ich verzichten, brauche keine Keulen zum Erdenglück. Ohne Ochsen- oder Bunte-Bentheimer-Bäckchen bekomme ich keinen kalten Truthahn, falsches Filet, lederne Lebern und paradiesische Rippen lasse ich links liegen, wenn’s drauf ankommt. Doch sobald es ans Eingemachte geht, also an Apfelkompott mit Erdäpfeln und Blutwurst, ist alles nichts. Kein Vorsatz vermag dieser Versuchung zu widerstehen. Ich armer Sünder.

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120 ist in der biblischen Numerologie übrigens die Zahl des Endes allen Fleisches. Sich mit solchen Überlieferungen auseinanderzusetzen, bringt bisweilen Erkenntnisse, die über den eigentlichen religiösen Spökes weit hinausgehen. “Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn auch der Mensch ist Fleisch. Ich will ihm als Lebenszeit geben hundertundzwanzig Jahre.” Menschliche Fleischmassen, geistlos. Schönes Bild, das die Phänomenologie und Lebenswirklichkeit heutiger Hominiden hübsch auf den Punkt bringt. Ich lass also folgerichtig von Fleischeslust mich leiten und brat mir ‘ne Wurst. Denn wenn die Manifestation einer höheren Macht, eines transzendenten Wesens möglich ist, will ich dies auch reproduzieren können. Und fürwahr, es gelingt mir regelmäßig, in der Gesindehausküche, in Form der Garwerdung der Dreifaltigkeit von Blutwurst, Berlepsch und Bintje.

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Exkurs zur Wurst:
Gemeint ist hier die im Deutschen Lebensmittelbuch definierte “Blutwurst mit Speck, Schwarte, Schweinemaske”, also Rheinische Blutwurst, Flönz oder Frische Speckblutwurst. Ich verwende niemals (kalt) geräucherte Wurst, auch wenn dies konsistentuell Vorteile hätte. Doch die Raucharomen empfinde ich bei dieser zu bratenden Darreichungsform als störend. So verwende ich frische Blutwurst und muss den Kompromiss leichten Mehlierens eingehen.
Auch wenn es kein deutsches Äquivalent zur französischen Confrérie des Chevaliers du Goûte Boudin gibt, fühlen sich doch eine Reihe von Metzgern in den ehemaligen französischen Rheinprovinzen der Lehre von der reinen Wurst verpflichtet. So auch Udo Erkes aus Glehn, der seine eigene Herde Schwäbisch-Hällischer-Landschweine hält und bei Bedarf schlachtet.


Singen Schwaben Liebeslieder?

Hat der Sachse ein Herz für bildende Künstler? Warum gibt es einen Bremer Dialekt, könnte der nächste deutsche Meister im Aussitzen nicht aus Bayern kommen? Essen Westfalen Kultur mit Löffeln oder aus Mulden im Tisch? Und wo liegt eigentlich Einöd? Da Antworten auf derlei Fragen keinen Menschen interessieren, werde ich wohl niemals ein Buch schreiben. Präziser: veröffentlichen. Verharren im gedankenweltlichen Untergrund und vertrauen auf die Parole kill mainstream.

Mein liebstes Lied ist das ungesungene. Und wenn schon ein Klang ans Ohr und ins Innerste dringt, dann – bitte schön – will ich überrascht werden. Nicht mit Neuem, das es nicht geben kann, aber durch einen Paradigmenwechsel vielleicht. Durch ein Gegenteil, jenseits aller Regeln. Ein Mann wie Bill Callahan vermag dies, Düsterdenker und Notensparer, der er ist. Schreibt doch locker mal die Schnulze des Jahres und bohrt sie mir ins Hirn. Hätt ich ein einfach Herz, waidwund wär’s.

(Das aktuelle Album “Dream river” ist ein minimales Meisterwerk, am 14. Februar wird er in der Kulturkirche in Nippes spielen.)

Schwaben hingegen kenne ich keine. Nur Klischees über Lebensstil und Kommunikation. Auch die ihnen zugeschriebenen “Nationalgerichte” scheinen mir allesamt plattitüd. Geschabte Nudeln gibt es an vielen Enden der Welt. Prall gefüllte, herzhafte Pastataschen auch. Und saure Linsen aß ich nicht nur in der Auvergne besser. Dennoch beschloss ich dieser Tage, beim wiederholten Durchblättern von Stevans Buch, Maultaschen zu machen und diese mit dem Linsengemüse zu kombinieren. Ein kulinarkultureller Frevel vielleicht, hochkalorischer Volltreffer allemal. Statt der Tellerlinsen kamen solche aus Puy in den Topf, sie behalten Biss und somit die Oberhand über die etwas zu weichen Spinatgefüllten. Hernach half ein Brand vom Wassenberger Pfirsisch.

linsen


Who’s bad? Die Lebensmittelindustrie!

Deshalb aus leider immer noch aktuellem Anlass: Verschont mich mit Einladungen auf Eure Leistungsschau. Ich möchte diesem Gottesdienst des angeblich essbaren Massenprodukts nicht beiwohnen. Danke.

Ein Konzert der seit Dekaden sich im Modus der DIY-Avantgarde befindlichen Postpunker und Befindlichkeitsverächter aus Hamburg und sonstwo, der großartigen Die Goldenen Zitronen, würde ich hingegen liebend gerne mal wieder besuchen. Alleine sie machen einen riesengroßen Bogen um den Westen unserer alten, ächzenden Republik und spielen lieber ein paar Gigs in der Schweiz und im Osten. Ist der Notstand dort größer? Vielleicht – ich tröste mich derweil mit dem neuen Album “Who’s bad“. wippe auf dem Tanzboden der 80er und denke mich in eine neue, bessere Welt. (Was selbstredend völliger Quatsch ist, aber wem sage ich das…)

Gestern, als also alle offensichtlich in den unendlichen Hallen der Kölner Messe sich blenden ließen vom schönen Schein, habe ich gekocht. Kürbis-Gnocchi nach einem Rezept des Italoteigwarenpapstes aus Basel. Ganz bibeltreu und dogmatisch habe ich mich an seine heiligen Zeilen gehalten – und wurde nicht enttäuscht. Da wir inzwischen jemanden kennen, der am Niederrhein in außerordentlicher Qualität Shiitake züchtet, finden sie immer häufiger Verwendung in der Gesindehausküche. Hier mit nichts außer Petersilie, Pfeffer und Salz. Sahne. Zum Niederknien.

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3 Posten auf der langen Liste der Dinge, die die Welt nicht braucht

Oberhemd mit halbem Arm. Ein stilistisches Desaster. Modischer Frevel, der niemals geduldet würde im ganz eigentlich proletarisch-künstlerisch geprägten Gesindehaus. Einzige Ausnahme: Das klassische Hawaiihemd.

Springer-Medien. Weil intellektuelle Autonomie und latente Sozialromantik als hart erarbeiteter Bewusstseinskanon hier eine Grenze etabliert haben, die ich auch aus professionellen Gründen und in existenzieller Not niemals überschreiten würde.

Grillen. Männersport trifft Klimakatastrophe. Holzkohletagebau tötet arme, kleine, unschuldige Tiere. Und zuviel Glut macht den Bierbauch prall. Vorstädtische Sommerwochenenden sind der Nährboden von Rebellion. Ästheten und Umweltaktivisten aller Länder, vereinigt Euch!

File under: Geschmackspolizei. Btw.

Weil Konsequenz jedoch eine Tugend ist, die ich für völlig überbewertet halte, stand ich dereinst an der Weberkugel, gewandet in ein weißes, bis auf den Nabel geöffnetes Kurzarmhemdchen und entfachte einen WamSigen Scheiterhaufen. Dann warf ich allerlei Säugerteile, Meeresbewohner und Feldpflanzen auf die Glut. Nicht jedoch, ohne sie zuvor ausreichend aromatisiert zu haben in trefflichen Tunken. Und die gingen so:

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(Bei den Marinadenrezepten handelt es sich um ein Geschenk an einen befreundeten Weinhändler. Click to enlarge. Vielleicht hatte ja jemand aus dem Leserkreis in den letzten Wochen Post von Kroté im Kasten? Über Feedback wär ich dankbar.)


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