Aus Gründen: Astrid, das Geschäft und Du

Mal abgesehen davon, dass ich seit Tagen ein grenzdebiles Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekomme – aus Gründen, die nichts mit dieser meiner Internetexistenz zu tun haben – ertappe ich mich zudem permanent beim selber Kneifen, weil Wunder geschehen. Als ausgebildeter Agnostiker sind mir Zweifel Fluidum und Odem zugleich. Doch weil ist, was sein kann und die Möglichkeit besteht, dass Dinge mehr wiegen als sie scheinen, ist auch das absolut Positive denkbar. Manchmal gar Wirklichkeit.

Jetzt wird es fürchterlich konkret, eigentlich ja so gar nicht meine geistige Baustelle. Zum Beispiel Werbeblöcke: Braucht doch kein Mensch, denken alle, die denken. Doch es gibt Ausnahmen: Seelensachen. Ein Buch zum Beispiel, das entstanden ist mit Tinte aus Herzblut. 279 Seiten, auf denen sich ein Mensch erst nackt in den Wind stellt und dann, ein lukullisches Sittengemälde malend, an Transparenz gewinnt um schließlich in scharfen Konturen vor mir zu stehen. Jetzt ist er völlig übergeschnappt, Hormonschwankungsopfer? Ja und nein. Ich mag ja eigentlich keine Foodblogs. Und ich verehre Astrid. Zwei Tatsachen, die jeder kennt, der diesen Blog liest. Nun ist zur Verehrung auch noch Fantum gekommen: Frau Paul, ich verneige mich tief vor Ihnen und bedanke mich für einen Titel, der geschrieben werden musste. Um der Welt da draußen unter den Nachttischlampen und auf Parkbänken einmal und endlich zu erklären, was die da so treiben, diese Blogger; warum und wie. Und wer Du wirklich bist, ganz eigentlich. Dass da Mut und Kraft sind, war doch klar. Dass das Feuer jedoch so leidenschaftlich brennt, lässt sich nun auch nachlesen in “Arthurs Tochter Kocht – Mein B_Logbuch”. Ach ja, gutes Essen spielt am Rande auch eine Rolle.
Also: Kaufen, lesen!

Das war nicht der einzige Blitz, der mir eine Nacht erleuchtete. In dieser Woche wurde ein Sehnen beinahe vollendete Realität: die Idee einer kompletten beruflichen Neuerfindung im Gesamtkontext Genuss nimmt konkreteste Formen an. Keine Bange, ich werde nicht wie Arthurs Tochter kochen oder kochen lassen oder dahingehend beraten, na ja, letzteres vielleicht irgendwie doch. Es ist komplex und spannend und ein wenig irre – sobald die Tinte trocken ist, mehr davon, hier.

Das wichtigste zum Schluss. Du! Danke.

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3 Kommentare on “Aus Gründen: Astrid, das Geschäft und Du”

  1. oachkatz sagt:

    Gar nicht ungeschickt: bis zum Zerreissen neugierig machen und dann zur Überbrückung Lesestoff empfehlen. Aber glaube ja nicht, dass das genug ablenkt. Demnächst fordere ich die ganze Geschichte. Hier.

  2. Lakritze sagt:

    Mannmann, was hastn Du für Tinte?!

  3. Berufliche Neuerfindung. Wow! Was sich auch immer da anbahnt, möge Dir gelingen.


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