Schweinhack mit Wirsing und Möhre (Mandu revisited)

Am Tag der großen Mandu-Produktion kam nach den mittäglichen Mul Mandu abends dies hier auf den Tisch:

 Koreanisches Zweierlei vom Schweinehack mit bittersüßem Radicchio

Koreanisches Zweierlei vom Schweinehack mit bittersüßem Radicchio

Neben den klassischen Nudeltaschen enstanden aus dem üppigen Rest der Füllung Asia-Bouletten. Hierzu habe ich lediglich ein Ei beigemengt und Tischtennisball große Kugeln in Panko gewälzt und fettgebacken. Ein guter Kontrast entstand beim Verzehr: Prinzipiell dasselbe (teigummantelte Fleischklopse) schickte die Geschmacksphantasie beim Beißen und Kauen und Schlucken in völlig verschiedene Richtungen. Krosse Kruste gegen seidigweiche Hülle – ein feiner Zweikampf, der unentschieden endete. Wie ich auf die Idee kam, geschmorten und mit Tamarindenmus, Thai-Chili und Ketjap Manis gewürzten Radicchio dazu zu reichen, weiß ich nicht. Eine situativ perfekte Idee – deren Wiederholung jedoch in den Sternen der angewandten Küchenanarchie steht.

Song of the day: Kyla La Grange – Courage

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2 Kommentare on “Schweinhack mit Wirsing und Möhre (Mandu revisited)”

  1. azestoru sagt:

    Lecker sieht es aus. Texturexperimente sind manchmal erstaunlich, wenn der gleiche Stoff völlig anders schmeckt.

  2. missboulette sagt:

    Dein Radicchio mit Tamarinde klingt wirklich interessant – die Fülle kenne ich ja.


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