Muschelsuppe asian fusion

Keine Musik. Ein Rezept. Basta.

Eine Zwiebel häuten und grob zerkleinern, ebenso zwei Knoblauchzehen und ein gutes Stück Ingwer. Zusammen mit einer roten Thaichili und wenigen Körnern Meersalz stabmixen. In einem großen, gut verschließbaren Topf etwas Erdnussöl erhitzen und die Paste leicht rösten. Mit vietnamesischer Fischsauce (momentan verwende ich die Marke Than Hà, die nur aus Sardellen, Salz und Wasser besteht) und einem Glas Riesling Kabinett von Matthias Müller aus Spay ablöschen und etwas einkochen lassen.  Der Wein passt auch später gut, der Säure wegen und der mineralischen Aromatik – greift er doch den fruchtigen Reiz auf, den die gelben kampanischen Tomaten mitbringen, die jetzt in den Topf wandern. Deckel zu und fünf Minuten simmern lassen.

Muscheln, asian fusion

Muscheln, asian fusion

Nun kommt ein großes Stück creamed coconut sowie ein üppiger Löffel Tamarindenpaste ins Spiel. Da die Gesamtfarbe leider etwas ins Gräuliche changiert, wird mit gemahlener Gilbwurz gegengesteuert. Alles pürieren.
In der Zwischenzeit wähle ich pro Person acht bis zehn Miesmuscheln, reinige und gebe diese in den nun hocherhitzten Topf. Gut verschlossen benötigt das ganze noch zwei Minuten, die ich dazu nutze, frischen Koriander grob zu zerschneiden.

Man spart bei diesem Gericht an Besteck und gewinnt auf ganzer Linie: Sinnenreiz. Ein guter Zwischengang, der die Geschmacksknospen stimuliert und ob säuerlicher Fruchtigkeit Lust auf mehr macht.



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